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Wie viel Ihrer Arbeitswoche ist automatisierbar? Mehr, als Sie denken
5 Min. Lesezeit · 8. August 2026
60–70 %
Der markierte Anteil ist eine Größenordnung zur Einordnung — kein exakter Messwert für jeden Betrieb.
Quelle: McKinsey Global Institute (Schätzung des technischen Potenzials)
Wenn Selbstständige und Geschäftsführer aufschreiben, womit ihre Woche tatsächlich draufgeht, ergibt sich fast immer dasselbe Bild: Der kleinere Teil ist das eigentliche Handwerk — Beraten, Bauen, Behandeln, Verkaufen. Der größere Teil ist Verwaltung: Informationen von A nach B tragen, Dokumente erstellen, Status nachhalten.
Das McKinsey Global Institute schätzt das technische Potenzial seit Jahren und hat es mit dem Aufkommen generativer AI deutlich nach oben korrigiert: Tätigkeiten, die 60 bis 70 Prozent der heutigen Arbeitszeit ausmachen, ließen sich mit bereits existierender Technologie automatisieren. Das heißt nicht, dass Jobs verschwinden — es heißt, dass in fast jedem Betrieb Stunden pro Woche in Aufgaben stecken, die kein Mensch mehr machen müsste.
Wo die Stunden wirklich stecken
- Wiederkehrende Dokumente: Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Verträge — gleiches Muster, andere Daten.
- Übertragen zwischen Systemen: aus der E-Mail ins ERP, aus dem Formular ins CRM, aus der Tabelle in den Report.
- Nachfassen und Erinnern: offene Angebote, unbezahlte Rechnungen, fehlende Unterlagen.
- Sortieren und Zuordnen: Posteingang, Belege, Anfragen nach Thema und Zuständigkeit.
Der Fehler, den viele machen: Sie kaufen ein weiteres Tool und hoffen, dass es sich von selbst in den Betrieb einfügt. Automatisierung funktioniert umgekehrt — man nimmt den bestehenden Ablauf, wie er wirklich gelebt wird, und baut das System darum. Deshalb ist ein maßgeschneiderter Workflow einem weiteren Standard-Abo fast immer überlegen.
Die Frage ist nicht, ob sich Automatisierung für Ihren Betrieb lohnt. Die Frage ist, welcher Prozess zuerst dran ist.
Der nächste Schritt
Klingt nach Ihrem Betrieb? Dann rechnen wir es gemeinsam durch.
In der kostenlosen 45-minütigen Problem-Session schauen wir auf Ihren konkreten Fall — und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich ein System lohnt.